Flutlicht-Beleuchtung für Bahnanlagen

Während in Deutschland oder der Schweiz eher dezentrale Beleuchtungen für Bahnanlagen Verwendung finden, werden in diversen Ländern (z.B. Italien oder Frankreich) größere Bahnanlagen mit flutlichtartigen Beleuchtungssystemen zentral beleuchtet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier z.B. im Bahnhof Villa Opicina.

Solche Beleuchtungen haben mich schon länger fasziniert und so fing ich an, Ideen zur Realisierung zu entwerfen. Da fertige Masten und Lampen mich nicht begeisterten, ging es zur Eigenumsetzung.

Die Lösung soilte…

  • von den Dimensionen schlüssig wirken und
  • eine wirksame Beleuchtungswirkung erzielen.

Zur Umsetzung dienten:

  • BRAWA Flutlicht 5583 (6-flammig)
  • Auhagen Stahltragwerkselemente STAKO
  • 2mm starker Karton
  • Faller Geländer 180401
  • Alleskleber / Kunststoffkleber
  • Schrumpfschlauch

Zuerst wird die STAKO-Konstruktion in der gewünschten Anordnung zusammengebaut, danach der Mast der BRAWA-Lampe eingekürzt.

 

Der untere Teil kann in die Bastelkiste, beim oberen Teil wird die eine Hälfte der Lampen von den Kabeln befreit und danach umgedreht. (Schließlich sollen Gleisanlagen und keine Stadien beleuchtet werden.)

 

Dann können der „Wartungsbalkon“und eine Zentrierhilfe aus der Pappe entstehen. Ich habe mich hier für Quadrate 20×20 mm (bzw. 10×10 zur zentrierung) entschieden.

 

In diese Teile wird ein 3mm dickes Loch zum Einführen des übrigen Lichtmastes gebohrt.
Zur Aufnahme der Kabel dient ein schwarzer Schrumpfschlauch, der einseitig innerhalb des STAKO-Mastes verläuft.

 

Zur Absturzsicherung erhält die Wartungsplattform ein entsprechendes Geländer.
Schlußendlich werden die durch hellere Erscheinung auffälligen Partien mit schwarzer Farbe getarnt und die fertige Konstruktion an den gewünschten Ort eingebaut.

 

Und so kann jetzt auch nachts der Bahnbetrieb gefahrlos(er) abgewickelt werden.

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